JiL - Jil is Lucky - irgendwo zwischen Cohen und Velvet Underground
Warum Jil - ein 24 jähriger Franzose - glücklich ist wissen wir nicht. Wahrscheinlich weil es ihm gelungen ist nach langen Reisen durch die Weltgeschichte ein formidables Debutalbum vorzulegen. Abseits jeder Klischees oder Genrezuordnung hat er mit seinen Bandkollegen 12 Songs zusamengetragen die seine multikuturellen Erfahrungen zwischen den Vierteln von Sidi bei Abbes in Algerien bis Prag auf den Punkt bringen. Songs die durch unmittelbare Eindrücke entstanden sind - Jil über “The Wanderer”:
“Ich habe im Prager Ghetto Tee getrunken, als ich auf einmal eine Eingebung hatte und Melodie und Text plötzlich in meinen Kopf waren. Dazu muss man wissen, dass ich davor eine Art psychische Blockade hatte - so als ob ich nur darauf gewartet hätte, dass mich dieser Song erreicht. Danach bin ich nach Paris zurückgekehrt und habe angefangen, an dem Album zu arbeiten.”
Jils musikalische Vorbilder sind u.a. Leonard Cohen und Velvet Underground. Letztere meint man in dem Gitarrenkracher “I may be late” wiederzuhören. Auch des Video zu “The Wanderer” ist ein Blick wert, leider bei youtube gesperrt deshalb hier ein anderer link. Mehr über Jil unter:
www.myspace.com/jilislucky
www.jilislucky.fr


